Kreuzweg Station 11: Jesus wird ans Kreuz genagelt

Man hat Jesus aufs Kreuz gelegt. Man nagelt Jesus fest. An den Füßen und an der linken Hand ist dies bereits geschehen. Nun ist die rechte Hand dran. Den Hammer hat der Henkersknecht bereits erhoben. Gleich wird er zuschlagen, hart und kräftig. Jesus kann sich nicht mehr rühren. Er kann nichts mehr tun. Nun bleibt ihm nichts anderes mehr übrig, als das auszuhalten, was ihm an Leid zugefügt wird.

Ist dies Gottes Wille? Oder ist dies der Wille der Menschen? Wer verursacht hier die Qualen? "Kreuzige ihn!", so hatte die aufgestachelte Menge vor Pilatus geschrien. Jetzt wird die Bosheit der Menschen an ihm vollstreckt. Doch während man ihn kreuzigt, betet er: "Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun." Man tut ihm Böses; aber auch von denen, die böse handeln, wendet er sich nicht ab. Denn im Bösen sind sie Unwissende, die auf Gottes Vergebung angewiesen sind.

Bibeltext

Und als sie kamen an die Stätte, die da heißt Schädelstätte, kreuzigten sie ihn dort und die Übeltäter mit ihm, einen zur Rechten und einen zur Linken. Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!

(Lukas 23, 33+34a)

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