Kreuzweg Station 7: Jesus fällt unter dem Kreuz

ie Last des Kreuzes ist zu schwer geworden. Das stundenlange Verhör, das Verspotten, das Auspeitschen, alles hat an seinen Kräften gezehrt. Jesus ist am Ende. Er kann nicht mehr weiter. Und so bricht er auf dem Weg zur Hinrichtungsstätte zusammen. Da hat der Henkersknecht mit ihm Erbarmen. Er hält das Kreuz fest, damit es nicht auf Jesus fällt und ihn zerschmettert. Doch er ist am Boden zerstört, niedergeschlagen. Gebeugt liegt er auf den Knien. Mit den Händen stützt er sich ab. Will er nicht ganz fallen? Oder versucht er, sich wieder aufzurichten? Seine Qualen drücken ihn nieder, und er kommt nicht auf die Beine.

Das Kreuz hat ihn zerbrochen, und trotzdem jammert er nicht. Er wirft das Leid nicht ab, sondern er nimmt es in Geduld an. Darum wollen wir uns an ihn halten, wenn wir unter einer Last zusammenbrechen, damit er sich unser erbarme.

Bibeltext

Als er gemartert ward, litt er doch willig und tat seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird; und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer, tat er seinen Mund nicht auf.

(Jesaja 53, 7)

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